Familienfreundliche Gemeinde
Kleinsteinhausen

RuheWald

 

Gedenktafel für die Verstorbenen die in den Baumgräbern ruhen

Ludger Grünfelder hat die Idee von Martina Wagner, Baum und Kreuz, künstlerisch umgesetzt. Ein Steinfragment aus dem Kleinsteinhauser Steilhang symbolisiert den Tod, der Baum neues Leben. Aus dem Tod entsteht neues Leben, unter dem Zeichen des Kreuzes.

Die Gedenktafel wurde von Ludger Grünfelder und Wolfgang Wagner mit gerätetechnischer Hilfe von Christoph Wolf und Gerd Schnöder aufgestellt.

Die Nutzung von Baumgräbern im RuheWald, ein Friedhof im Geseilwald, hat der Ortsgemeinderat beschlossen. Die notwendigen Planungen und Genehmigungen sind auf den Weg gebracht: 

Der Verbandsgemeinderat hat in seiner Sitzung im Dezember 2015 den Flächennutzungsplan geändert, der Ortsgemeinderat hat im Januar 2016 über die Benutzungsordnung für den Ruhewald beraten. Das Forstamt Westrich hat gegen die Nutzung als RuheWald keine Einwände.

In der Ratssitzung am 26.07.17 wird die Satzung und Gebührenordnung für den RuheWald verabschiedet. Ein Lageplan mit allen Bäumen liegt vor. Die Genehmigung von der Kreisverwaltung steht noch aus.

In der Ortsgemeinderatssitzung am 16.09.2015 wurde die Friedhofssatzung erweitert, damit können ab sofort Bestattungen unter den 9 Bäumen am Eingang hinter der Leichenhalle stattfinden.

Der Grabplatz wird sich von einem herkömmlichen Grab grundlegend unterscheiden, kein Grabstein, kein Grabschmuck. Die Urne und das Grabfeld werden der Natur überlassen, im Schutze des Baumes wird nach der Bestattung der Waldboden die Wunde verschließen. Ein Ort für Menschen, die naturverbunden sind und eine Alternative zum normalen Grab suchen.